Segelanweisung für Euroimmun-Dreiländer-Segel-Cup 2016

1. Die Regatta unterliegt den Regeln wie sie in den „Wettfahrtregeln Segeln“

    2013-2016 festgelegt sind.

 

2. Mitteilungen für die Teilnehmer werden an der Tafel für Bekanntmachungen
    ausgehängt. Sie befindet sich am Wohnwagen des SVSB auf dem Segelgelände.

 

3. Änderungen der Segelanweisung werden spätestens eine Stunde vor
   Auslaufbereitschaft des Tages ausgehängt.

   Änderungen des Zeitplans werden spätestens 21:00 Uhr des Vortages ausgehängt. 

 

4. Datum und Zahl der Wettfahrten siehe Ausschreibung

   Wird auf dem Boot der Wettfahrtleitung Flagge „ L „ gezeigt, so erfolgt das
   Ankündigungssignal für die nächste WF so bald als möglich.

 

5. Klassenflaggen:

  

    „D“  gelb mit blauem Querstrich                    Jollen

    „O“  Flagge rot/ gelb diagonal getrennt         Opti

    „F“  roter Rhombus auf weißem Grund         Dickschiffe

    „G“  blau- weiß senkrecht gestreift                Katamaran

 

6. Das Wettfahrtgebiet wird zur Steuermannsbesprechung bekannt gegeben.

 

7. Der Regattakurs ist ein Dreieckskurs entsprechend der Kurszeichnung.

    Die Boja 1 liegt entgegen der Windrichtung.                     

    Bahnen: Klassenflagge plus Zahlenwimpel: „1“  Start- 1-2-3-Ziel.

                                                                           „2“  Start- 1-2-3-1-3-Ziel

                                                                           „3“  Start- 1-2-3-1-3-1-2-3-Ziel

    Weitere Bahnverkürzungen werden durch die Flagge „S“ an einer Boje oder einer
    Ersatzbahnmarke angezeigt.

 

8. Die Bahnmarken sind gelbe und/ oder bunte Bojen.

 

9. Zur Anwesenheitskontrolle müssen alle Boote das Startschiff vor ihrem
    Ankündigungssignal am Heck oder auf der Steuerbordseite passieren.

   

10. Die Wettfahrten werden nach WR 26 gestartet.

      Die Startlinie wird gebildet durch ein Peildreieck auf dem Startboot und einer Startboje
      mit Flagge (nur wenn vorhanden!) an der Backbordseite des Startbootes.

      Boote, die 5 Minuten nach dem Startsignal nicht gestartet sind, werden als DNS oder
      DNC gewertet, das ergänzt WR 28.1 und 29.1

 

11. Die Ziellinie entspricht der Startlinie.

 

12. Zeitlimit und Sollzeiten

      Sollzeit: 45 Min

      Zeitlimit: 90 Min

      Hat kein Boot innerhalb des Zeitlimits die Bahn abgesegelt, so wird die WF abgebrochen.
      Das Nichteinhalten der Sollzeit ist kein Grund für einen Antrag auf Wiedergutmachung.
      Das ändert Regel 62.1(a)

      Boote die nicht innerhalb von 20 Min, nachdem das erste Boot seiner Klasse durchs Ziel
      gegangen ist, im Ziel sind, werden ohne Verhandlung DNF gewertet.

      Das ändert Regel 35, A4 und A5.

 

13. Wertung: siehe Ausschreibung

 

14. Strafsystem: 

 

      Es gilt Anhang P

      In Ergänzung der WR67 gilt: Schiedsrichter, die eine Verletzung der WR 42 auf dem
      Wasser beobachten, können das erkannte Boot durch ein unverzüglich gegebenes
      akustisches Signal und Zeigen einer gelben Flagge benachrichtigen.
      Das Boot kann seinen Verstoß durch eine 720° Drehungsstrafe gemäß WR 44.2
      bereinigen.
      Ein Boot, das eine Strafdrehung nach WR 31 oder 44 ausgeführt hat, muss dies
      innerhalb der Protestfrist in der im Wettfahrtbüro ausliegenden Liste bestätigen.
      Nichtgemeldete Strafen  gelten als nicht ausgeführt.

         

15. Proteste und Wiedergutmachung

 

      Jedes Boot das protestieren will muss das am Zielboot der WL mitteilen.

      Dies ändert WR 61.

      Die Protestzeit beträgt 30 Min nach Zieldurchgang des letzten Bootes.

      Beginn, Reihenfolge und Ort der Proteste werden spätestens 30 Min nach Ablauf der
      Protestfrist an der Tafel für  Bekanntmachungen ausgehängt.

      Eine Liste der Boote die nach Anhang P wegen Verstoßes gegen Regel 42 bestraft
      wurden, wird vor Ende der Protestfrist ausgehängt.

           

15. Sicherheitsanweisung

 

      Ein Boot das die WF aufgibt, muss unverzüglich die WL oder das Wettfahrtbüro darüber
      informieren.

      Es besteht Schwimmwestenpflicht!
      Alle Teilnehmer s
ind verpflichtet für geeignete Auftriebsmittel zu sorgen!